Belcando

Hier könnte Ihre Werbung stehen...
weitere Infos hierzu finden Sie hier

Kurioses aus dem TSZ-Alltag


aus dem Altag

Bis zu 50 Anrufe rund ums Haustier gehen täglich im TSZ-Büro ein. Neben vielen allgemeinen Nachfragen gibt es hin und wieder auch recht lustige und schier unglaubliche Geschichten.

Wir wollen Sie mit unserer neuen Seite “Kurioses aus dem TSZ-Alltag” an einigen solcher Geschichten teilhaben lassen.



Das Nashorn

Das TSZ-Team macht gerade eine Pause bei einer Tasse Kaffe, als das Telefon klingelt. Es meldet sich auf englisch ein Herr und möchte den Geschäftsführer sprechen. Er erzählt, er sei ein irischer Hotelier, der für seine Gäste eine Attraktion auf seinem Hotelgelände schaffen möchte. Zu diesem Zweck suche er ein Nashorn, einen Löwen und so manche andere afrikanischen Tiere.

Dem Anrufer wird gesagt, dass er bei einem Tierhotel bzw. Servicezentrum für “Haustiere” anrufe und in keinem Zoo. Doch der Anrufer bleibt hartnäckig und fragt immer wieder nach: "Do you have a Rhino?" Schließlich fragt er, ob wir in Bad Waldsee wären, und meint, wir sollten uns es doch noch überlegen, ob wir ihm nicht doch ein Nashorn verkaufen würden. Nach einem weiteren Versuch, dem Anrufer klar zu machen, 
wo er mit seinem Telefonat gelandet sei, wird das Gespräch beendet.

Das TSZ-Team ist sich sicher, dass es sich bei dem Gespräch um einen Scherz gehandelt hat. Etwa eine Stunde später klingelt das Telefon erneut. Die Dame, die sich meldet, ist von der Stadt Bad Waldsee bzw. eine Mitarbeiterin des Rathauses. Sie sagt, es wäre ein Mann bei ihr, der auf englisch behaupte, er wolle im Tier-Service-Zentrum ein Nashorn kaufen, zur Not auch ein ausgestopftes. Er suche nun den Weg dorthin. Auch der freundlichen Dame vom Rathaus wird gesagt, dass es sich um ein Missverständnis handle.

Nach ein paar Minuten ruft der irische Hotelier erneut an. Er ist ganz außer sich: Er sei 100 km weit gefahren und nun sage man ihm, dass wir gar kein Nashorn verkaufen möchten. Nach einer weiteren kurzen Diskussion hat der Mann es dann endlich begriffen und hat frustriert den Hörer aufgelegt.

Zugetragen hat sich diese Geschichte am 22. April 2010.

 

***



Die Fährtenprüfung

Schlecht geschnüffelt, hoch geguckt,
eine kleine Maus verschluckt,
fand den Ort nicht, wo gewinkelt,
mehrfach auf die Spur gepinkelt,
einmal leider “Platz” vergessen,
Gänseblümchen aufgefressen,
Hundeführer schlimm genarrt,
zweites Suchobjekt verscharrt,
zwölf Kartoffeln fein sortiert,
toten Maulwurf exhuminiert,
Fährtenleine durchgekaut,
hinter Hasen abgehaut...

Bin der LIEBSTE HUND von allen,
Richter sagte: "DURCHGEFALLEN..."

***


Das traurige Ende einer Autofahrt eines Berner Sennenhundes

Es ist erst wenige Wochen her, dass das Ehepaar Silvia und Michael W. aus Scheidegg/Allgäu beschloss, einen Einkaufsbummel in die schöne Stadt Ulm an der Donau zu machen. Da die Einkaufsfahrt ca. 5 bis 6 Stunden in Anspruch nehmen würde, entschied das Ehepaar W., ihren 15-jährigen und gesundheitlich angeschlagenen Hund nicht alleine zu lassen, sondern ihn zu diesem Einkaufsbummel mitzunehmen.

Schon bei der Autofahrt in die Donaustadt verhielt sich “Bello” ausgesprochen schweigsam bzw. schlief die ganze Fahrt über. Das Ehepaar W. freute sich sehr über die ruhige Autofahrt und kam schließlich nach 1½ Std. beim schwedischen Möbelhersteller in Ulm an. Schnell noch Wasser für “Bello” besorgen und dann nix wie weg zum Shoppen. Eine freundliche Verkäuferin stellte Wasser für “Bello” zur Verfügung und Frauchen Silvia lief schnell zurück zum Auto. Das Wasser für den Berner Sennenhund wurde jedoch nicht mehr benötigt: Bello war auf der Fahrt vom Allgäu ins schöne Donautal für immer friedlich eingeschlafen.

Nun war das Chaos jedoch perfekt! Wohin mit Bello? Etwa diesen 60 kg schweren Hund einfach tot im Kofferraum liegen lassen? Und das mitten im Sommer? Den Einkauf nicht durchführen und unverrichteter Dinge wieder zurück ins Allgäu fahren? Das wollte das Ehepaar nun auch nicht, und so bat es bei einer benachbarten Elektrogrossmarktkette um einen großen Karton. Dort im Lager fand sich schließlich einen Fernsehkarton, in den Familie W. ihren “Bello” legte.

So konnte der Einkaufsbummel beginnen, wenn auch in stark depressiver Stimmung. Nach zwei Stunden kehrte Familie W. zum Wagen zurück und bemerkte die nächste, noch größere Überraschung.

Das Fahrzeug von Familie W. war aufgebrochen und Fernsehkarton samt Hund geklaut worden!

 

Kampfkatze

joomla template 1.6