Stellungnahme zum Bericht der SZ vom 31.10.09
“...dann würde in den Tierheimen das Chaos ausbrechen”
Zum Vorwurf der “Bürger für Nutztiere”, dass bei der Husky-Rettung nicht
alles mit rechten Dingen zugegangen sei, nimmt das TSZ wie folgt Stellung.
Selbstverständlich ist bei der Befreiung der Huskys alles mit rechten Dingen
zugegangen. Die Umsiedlung der Tiere erfolgte insbesondere aufgrund
der Tatsache, dass das Rudel auf dem vorgefundenen Gelände nicht
artgerecht untergebracht war. Dies wurde von Amtsveterinär Dr.
Promberger und im übrigen auch von dem ehemaligen Besitzer selbst so
gesehen, weshalb er letztendlich seine Huskys freiwillig abgab.
Handlungsbedarf bestand vor allem auch deshalb, weil der Halter finanziell
nicht mehr in der Lage war, die Tiere zu füttern und adäquat zu versorgen.
Des weiteren hat der Vermieter, auf dessen Grundstück die
Tiere untergebracht waren, die dortige Haltung der Huskys nicht
länger geduldet. Darüber hinaus fehlten bei manchen der Huskys die
komplette Impfung und Entwurmung, die
in einer Rudelhaltung von grundsätzlicher Bedeutung sind.
Im Hinblick auf den Vorwurf der Damen Fürst und Möbius weist das TSZ
den Vorwurf der unrechtmässigen Wegnahme der Huskys entschieden
zurück. Die beiden Damen kannten und kennen weder die Hunde und ihren
Gesundheitszustand, noch die Örtlichkeiten, in denen die Tiere leben
mussten, und können daher gar keine qualifizierte Aussage machen.
Demzufolge sind die Äusserungen der “Bürger für Nutztiere” rein spekulativ!
Die Vorgehensweise des Amtsveterinärs Dr. Promberger war vorbildlich und
im Sinne der Hundehaltungsverordnung rechtlich notwendig.
Entsetzt sind wir insbesondere darüber, dass hier zwei
Tierschützerinnen “Schlechtes mit noch Schlechterem” vergleichen.
Die Stellungnahme der “Bürger für Nutztiere” zeigt insofern deutlich,
auf welchen Motiven sie tatsächlich beruht.
Zum Wohle der Tiere sollten persönliche Profilierungsversuche
von Tierschützern hinten an stehen.


